Indonesien ist ...

das viert bevölkerungsreichste Land der Erde, bestehend aus vielen Religionen und Hunderten kleiner und großer Inseln und in seiner Vielseitigkeit eines der tropischen Länder, welches unserer Meinung nach unbedingt ein Erlebnis wert ist.

 copyright_timetogo

Über die großen internationalen Flug- oder Schiffshäfen ist es relativ einfach in Indonesien einzureisen und die großen Inseln wie Sumatra oder Borneo zu besuchen. Wir haben uns im Verlauf unserer Reise auf Bali und die umliegenden Inseln beschränkt und wollen euch auf dieser Seite zeigen, weshalb wir die indonesische Inselwelt so schätzen.

Bali - der Hinduist

Auf Bali ist unserer Meinung nach die Vielseitigkeit und die Schönheit im Einklang mit der Natur zu sein durch den Einfluss des Hinduismus zu bemerken. Mit sechs Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland kann man auch im größten Stress, im Verkehrslärm oder im geschäftigen Treiben Einheimische finden, welche in religiöser Kleidung, betend, die unzählbar vielen Tempel weihen, mit Räucherstäben hantieren oder die kleinen Opfergaben verteilen. Niemals würde jemand absichtlich im drängelnden Verkehrschaos ein Tier an – oder umfahren, da sich alles um Nachhaltigkeit und Wiedergeburt dreht. Wir finden es wunderbar! Mann kann abseits der touristischen Wege auch das natürliche und reine Indonesien erleben. Wir haben Orte erkundet an welchen man kein Englisch verstanden hat und an welchen wir über Stunden allein waren.

Die Anreise ...

Unsere Anreise nach Bali erfolgte über den Flughafen in der Hauptstadt Denpassar. Diverse Fluggesellschaften bieten Flüge aus allen Teilen der Welt an diesen Ort, sodass es sehr leicht ist hierher zu kommen. Nach der Landung, welche bei uns quer über die Insel erfolgt, sodass wir den aktiven Vulkan Mt. Agung sehen konnten, wird man in eine große Ankunftshalle geleitet. Der Flughafen selber ist mit gutem WLAN, sauberen Toiletten und viel Platz ausgestattet. Noch im Flugzeug erhält man, wie bei der Einreise der meisten Länder, eine ArrivalCard, welche auszufüllen ist. Hier gibt man neben seiner Adresse an, ob und wie viele „Sachen“ zu verzollen sind. Bei der Einreise erhielten wir vom Zöllner einen Einreisestempel im Reisepass, mit welchem wir 30 Tage im Land bleiben konnten. Möchtet ihr zum Beispiel 90 Tage Aufenthalt, müsst ihr zuvor ein Visum beantragen. Ebenso wurden wir direkt nach dem Ausreisedatum gefragt. Unserer Meinung ging es sehr ruhig zu, sodass wir uns gleich willkommen fühlten. Beim Verlassen des Terminals wurden unsere Gepäckstücke nochmal durchsucht und wir gaben die Arrival – oder Incoming passenger Card ab aber auch dies verlief ohne Probleme. Obwohl wir wussten, dass es möglich ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unser Ziel – Ubud (ca. anderthalb Stunde vom Flughafen entfernt) zu erreichen, ergaben wir uns dem Stress des Fluges und nahmen ein Taxi. Die Taxifahrer leben ihre Vorherrschaft. Das heißt: „Preis mit dem Fahrer kaum verhandelbar – wer unter 400.00 Rupien nach Ubud kommt ist gut“.

Reisen in der Regenzeit

Laut unserer Recherchen sollte der Januar auf Bali der „regenreichste“ bzw. der Monat mit den meisten Niederschlägen sein. Wir drücken es mal so aus: „Als es dann endlich mal geregnet hat, haben wir uns riesig gefreut“. Dies soll euch nicht den Eindruck vermitteln, dass es gar nicht geregnet hat, denn es hat geregnet und das wie aus einer Gießkanne und über Stunden. Allerdings war es auch zuvor tagelang drückend heiß und die Sonne brannte bei über 30°C mit einer spürbar hohen Luftfeuchtigkeit! 

Als wir uns mit den Einheimischen unterhielten erzählten uns diese, dass die Regenzeit hier sehr sehr wechselhaft ist. Mal kann es eine Woche lang regnen und mal ist es tagelang so drückend heiß und regnet dann über Stunden sehr stark. Wir empfanden den Regen als sehr angenehm. 

Auch für uns war es das erste mal Regenzeit auf Bali und wir erwarteten ehrlich gesagt eine höhere Anzahl an Regentagen. Dennoch spürten wir die Auswirkungen der Regenzeit sehr deutlich. Alles erschien uns in einem satten grün und die Pflanzen strotzten nur so vor Energie und Saft. Überall ein dichtes grünes undurchdringlich erscheinendes Dickicht durchtrennt von Flüssen und Reisterrassen. Jedes mal wenn wir daran denken, macht das Herz einen Sprung. Es war wunderschön hier mit dem Roller hindurch zu fahren. Es war uns eine Erfahrung wert und ein schönes Erlebnis, welches uns immer in Erinnerung bleiben wird ! Alles in allem erlebten wir die Regenzeit als sehr wechselhaft aber zu den größten Teilen als sonnig. Insofern es regnete, schüttete es was vom Himmel wollte. Dies meistens am Nachmittag bis in die Abendstunden. 

 „Regentage“ – Reisetagebuch Indonesien

Tag      hat es geregnet ?           Beschreibung

21.01.             –                       Die Sonne brennt !

22.01.            –                          Die Sonne unerbittlich. Wir nutzen Sonnenschutzfaktor 50 Sonnencreme

23.01.            –                          Die Sonne scheint ganztägig und wir verbrennen uns 

24.01.            –                          Es ist sehr warm und die Sonne scheint

25.01.            –                          Es ist mit über 30 °C sehr war und regnet nicht

26.01.            ja                        Ca 15 Uhr beginnt es zu nieseln und regnet dann bis in die Abendstunden

27.01.            ja                         Es nieselt aber nur kurz und dann scheint bis zum Abend die Sonne

28.01.            –                          Es ist keine Wolke am Himmel und es ist heiß

29.01.            ja                         Kurzer anderthalbstündiger Schauer am Nachmittag

30.01.           ja                         Es regnet – heut macht die Regenzeit ihrem Namen alle Ehre

31.01.            ja                         Es regnet seit 13 Uhr so sehr, dass wir Knöchelhoch im Wasser stehen

01.02.           ja                         15:15 Uhr beginnt es bis zum Abend zu regnen

02.02.           –                          Sonnig, am Nachmittag bewölkt aber ohne Niederschlag

03.02.           –                         Bewölkt aber kein Regen

04.02.           –                         Trotz vorgebräuntem Körper haben wir uns heut verbrannt

05.02.           –                          Sonnig und Nachmittags bewölkt

06.02.           –                         Abreisetag – früh scheint die Sonne

Geld abheben

Überall in Ubud und auf Bali sind Geldautomaten zu finden! Diese ATMs zu benutzen kann mitunter sehr „schwierig“ sein. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass nicht alle funktionieren und deine Transaktionen abbrechen. Einige bieten Maximalbeträge von nur umgerechnet 65 € an, unpraktisch, sollte man mal etwas mehr Bargeld benötigen. Wieder andere geben nur 50.000 Rupien Noten aus oder sehen erst gar nicht so vertrauenswürdig aus, als ob man seine Kreditkarte freiwillig einstecken möchte. Geldautomaten welche von Autobatterien am Laufen gehalten werden, kommt in Indonesien vor :).
Zu Reisebeginn probierten wir diverse Automaten aus und waren fast verzweifelt, weil wir kein Geld abheben konnten. In einem der zahllosen Märkte fanden wir dann einen ATM bei welchem wir immer zuverlässig Geld abheben konnten. Der Umrechnungskurs betrug zu unserem Reisezeitraum 1 € : 15.000 Rupien. Wir empfehlen euch vor Reiseantritt zu checken, wie hoch eurer maximaler Auszahlbetrag im Ausland ist. Diese ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Genau so gut ist es für den Notfall etwas Bargeld (in Euro) einzuplanen, denn Wechselstuben funktionieren immer, auch bei Stromausfall und auch sie sind in Ubud überall zu finden. 

Das im balinesischen Hochland gelegene Ubud ...

ist ein spiritueller, sehr schöner und zentraler Ort, welcher für die Balinesen eine hohe Bedeutung hat! Umsäumt von dichtem Regenwald und Reisterrassen sind diese in Abhängigkeit vom Aufenthaltsort fußläufig zu erreichen. Zahllose kleine und große Tempel und Wasserfälle gepaart mit dem dichtem Grün und der überragenden Kultur machen es zu einem für uns wunderschönen Ort ! Wir mögen Ubud sehr und können es weiter empfehlen. Alles ist unkompliziert und man stolpert gerade zu in immer schöne Landschaften, Homestays , Restaurants , Warangs oder hat schnell Kontakt zu netten Leuten – vorwiegend Einheimischen. 

Ubud ist für erfahrene Reisende oder Anfänger ein guter Platz. Alles ist relativ leicht zu kommunizieren, an Ubud´s Hauptstraßen spricht man englisch, für alles weitere gibt es Hände und Füße und immer ein nettes Lächeln – es gibt tausende kleine Läden, Restaurants, Spa`s oder Tempel. Es ist einfach und günstig sich einen Roller zu mieten und sich seine Ausflüge selbst zu organisieren. Ubud ist riesig und wir können es nur wärmstens empfehlen sich eine Unterkunft außerhalb des Stadtzentrums zu suchen. Abseits der Wege kann man das ursprüngliche Ubud erleben. Auf Reisfeldern Enten und andere Tiere bei ihrem täglichen Treiben beobachten, in den kleinen Warang Küchen köstliches Mi Goreng essen und nebenbei viel über Opfergaben, den buddhistischen Kalender und Glauben erfahren. Die Balinesen erklären es euch gerne!

Einen Roller mieten ?

Auf Bali einen Roller zu mieten und im dichten Verkehr mit zu schwimmen wird für den ein der anderen (k)eine Herausforderung sein, da es gefühlt an jeder Ecke einen „Rental-Service“ für Motorräder, Roller und Scooter gibt. In Indonesien herrscht „Linksverkehr“, sodass wir euch empfehlen zunächst kurze Strecken zu fahren, um euch daran zu gewöhnen. Außerdem ist es ratsam einen internationalen Führerschein zu haben und diesen auch immer mit sich zu führen. Wir haben während unseren Aufenthaltes in Ubud mehrmals eine Roller an unterschiedlichen Orten ausgeliehen. 

Oft bieten auch die Besitzer der Unterkünfte einen oder sogar ihren Roller an – auch wenn sie dabei augenscheinlich den Nachbarn gefragt haben und dieser euer Gefährt für die nächsten Tage bringt und euch die Funktion erklärt. Wir konnten die Erfahrung machen, dass zwischen 50.000 und 60.000 Rupien angemessen für eine Tagesmiete sind. Sicher muss man um diesen Preis auch ein wenig verhandeln und suchen aber für einen einfachen Roller solltet ihr nicht mehr bezahlen müssen. Des weiteren gibt es an nahezu jeder Ecke in Flaschen abgefülltes Benzin, insofern keine Tankstelle erreichbar ist. Ca. 30.000 Rupien kostet einmal voll tanken. Wir haben während unseres Aufenthaltes im zentralen Bali die Erfahrung gemacht, dass man mit einem kleinen Roller auch an die entlegensten Stellen kommt. Neben dem Mt. Batur oder zahlreichen abgelegenen Straßen sind wir über Feldwege in die auf Bali allgegenwärtigen Reisterrassen gefahren und haben hier die Sonne und den Ausblick genossen. Die Wege führten uns durch das „Verkehrschaos“ der Städte durch dichten Dschungel und Urwald bis an entlegene Wasserfälle. Wir wünschen euch viel Spaß beim Genießen der Freiheit, Erkunden der Landschaften !

Müsst ihr Wäsche waschen ?

Direkt in der Straße, in welcher wir in Ubud unsere Unterkunft hatten, war ein Laundry Service. Diese gibt es in Ubud gefühlt an jeder Ecke! Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es ist nicht üblich ist, sich um die Reinigung zu kümmern. Das heißt : Hier werden deine Textilien von Mitarbeitern entgegen genommen,  gewogen, dann der Preis berechnet, gewaschen, getrocknet und gebügelt und dann als ein festes Paket verschnürt, welches du am Folgetag wieder abholen kannst. Du wirst kaum eine Waschmaschine finden, welche du selber betätigen kannst. Die Wäsche war immer sauber und zu einer ausgemachten Zeit fertig. Nie hat ein Kleidungsstück gefehlt, war zu heiß gewaschen worden oder verfärbt. Abgerechnet wurde nach Kilogramm, das heißt: „ Ein Kilogramm Wäsche waschen kostete 25.000 Rupien. Das sind umgerechnet nicht mal Zwei Euro“.

Monkey Forest in Ubud

Wir haben für die Besichtigung des Monkey Forest einen Tag eingeplant. Dieser ist auch mehr als ausreichend ! Der Forest ist gut mit dem Roller oder je nachdem wo eure Unterkunft liegt zu Fuß erreichbar. Der Eintritt kostet 80.000 Bat umgerechnet 5,30 € – meiner Meinung nach ziemlich teuer! Als wir den Monkey Forest besichtigten war es ziemlich voll, da jeder hier die Kulisse und die „Urwald“-Atmösphäre genießen möchte. Überall im Forest haben die Bäume lange Luftwurzeln die von oben herab hängen und ein ein grünes Dickicht bilden, welches die vielen Tempel zu umschlingen scheint. Dies wird nur von den überall umher tollenden Affen getoppt. Durch die vielen Wege kann man bis zur hohen berühmten, den Fluss überquerenden und von einem riesigen Baum umringten Brücke gelangen, welche direkt an einem Tempel liegt! Unserer Meinung einen Besuch wert. Nehmt euch Zeit, setzt euch irgendwo und beobachtet die Affen, es ist ein Schauspiel, welches wir uns über Stunden ansehen könnten. Immer schön seine Sachen beisammen, nichts leichtsinnig irgendwo lose haben, Affen können alles gebrauchen.

Ubuds Unterkünfte

Suchst du ein „Luxus Apartment“ mit Pool , ein Hotel, eine Unterkunft im grünen, dichten Dschungel umgeben von Reisterrassen und Tälern oder willst du bei einer balinesischen Familie in einem der Homestays übernachten ?  Dann wirst du das alles in Ubud finden können. Es gibt unzählige Unterkünfte in all möglichen Formen, Variationen und in allen Preiskategorien. Ihr müsst nur zugreifen. Dabei haben alle eines gemeinsam : Man fühlt sich sofort wohl! Die Menschen sind freundlich, hilfsbereit, sie leben ihre Religion. Alles ist liebevoll  in der Unterkunft hergerichtet. Fast immer sind Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten oder Natur schnell und fußläufig zu erreichen.

In einem Homestay ...

würden wir jederzeit wieder übernachten. Wir mögen die Anordnung der Gebäude, diese Art zu wohnen, da alles eine offene Struktur besitzt und die Höfe mit kleinen Tempeln und vielen einzelnen Gebäuden ausgestattet sind. Schläft man auf dem Hof der balineischen Familie kann man unserer Meinung nach nicht näher dran an der balinesischen Kultur und dem täglichen Geschehen sein. Alle Generationen leben unter einem Dach, sodass Eltern, Großeltern und Enkel immer miteinander beschäftigt sind. Bei sehr ursprünglichen Homestays rennen Hunde, Katzen, Enten, Gänse und Hühner herum und sie sitzen überdacht inmitten des Hofes. Dabei stehen den Touristen immer ein oder zwei schöne und saubere Zimmer zur Verfügung. Oft beginnt der Tag mit einem liebevoll zubereitetem Frühstück. Es ist herrlich und wir können es empfehlen. 

Während unserer Reise sind wir im Taman Indah Homestay und in der Kubu Loris Residence  untergekommen. Das Taman Indah Homestay ist 10 Gehminuten von der Jl. Raya Ubud entfernt. Es ist sehr sauber, ruhig, verfügt über unbegrenztes stabiles WLAN, in der Straße gibt es kleine Einkaufsmöglichkeiten und Warang Küchen, welche zum Essen einladen. Die Besitzerin ist unwahrscheinlich freundlich, sodass wir uns während unseres Aufenthaltes sehr wohl fühlten! Jeden Tag gab es ein leckeres Frühstück (unbedingt den bali cake probieren) und sie kümmerte sich, insofern wir einen Roller benötigten. Für den Aufenthalt von 14 Tagen bezahlten wir 150 €. 

Die zweite Unterkunft, in welcher wir 4 Tage verbrachten war die Kubu Loris Residence. Diese liegt noch ein paar Gehminuten nördlicher in der Straße und verfügt neben dem schönen Ambiente über einen Pool. Auch in dieser kleinen Unterkunft fühlten wir uns wohl, obwohl wir  bemängeln, dass die Zimmer deutlich „abgewohnter“ waren.

Auszug Reisetagebuch Indonesien 24. Januar

Wir mögen Ubud sehr, alles ist unkompliziert und man stolpert gerade zu in immer schöne Landschaften, Homestays , Restaurants , Warangs oder hat schnell Kontakt zu netten Leuten – wohingegen wir Sanur, Kuta oder Denpasar als viel zu hektisch und laut für uns empfinden; der Wohlfühlfaktor würde uns sicher fehlen… also … Entscheidung steht fest, wir werden die Tage nach dem Wechsel unserer Unterkunft in Ubud verbringen, … da unser Taman indah homestay über keinen Pool verfügt (was auch nie ne Vorraussetzung sein wird !), da das Wetter aber sooo schön heiß ist, möchten wir baden, werden wir mal gucken wie es aussieht – siehe da, direkt in der Nachbarschaft – beste Bewertungen hat die Kubu Loris Residence… und n Pool 🙂

Restaurants, Warungs und leckere Speisen ...

sind überall zu finden. Man muss nur zugreifen. Ein drei wöchiger Aufenthalt in Ubud würde nicht ausreichen, um alles zu probieren, da die Angebote so günstig und vielseitig sind. Es gibt all mögliche einheimische und internationale Speisen, welche auch vegan, vegetarisch oder glutenfrei angeboten werden, sodass es für uns ein „Mekka“ guten Essens darstellt. Im Beitrag erfahrt ihr mehr darüber!

Die kleinen Warung Küchen mögen wir am liebsten. Hier kochen die Balinesen in ihrer eigenen Küche und laden dabei zu sich nach Haus ein. Oft sitzt man inmitten eines Innenhofes und kann bei der Zubereitung der Mahlzeit zusehen. Üblich ist, dass in den Warang Küchen einheimische Gerichte wie Mie Goreng angeboten  werden.  Fast  immer  befindet  man sich  in einer ge-

mütlichen Atmosphäre. Beispielsweise bekommt man für umgerechnet 8 Euro zwei große Portionen Mie Goreng, eine Cola und eine  Lassie. In unserem Tagebuch könnt ihr die Namen der Warungs finden, in welchen wir gegessen haben. Aber auch die vielen anderen Restaurants, Küchen oder Cafes sind beschrieben. Wir wünschen euch viel Spaß beim „Erschmecken“ :- ) !

Mt. Batur

kann man locker mit dem Roller erreichen. Wir starteten unseren Tagesausflug in Ubud und fuhren die Jl. Raya Ubud in Richtung Pura Gunung Lebah Tempel. Dieser Straße immer folgend führte sie uns nach Norden bis zu einer Kreuzung, wo  die Straße : Jl. Raya Lungsiakan auf die Jl. Raya Kedewaten trifft. Hier bogen wir rechts ab und fuhren ca. eine Stunde mit unserem Roller nach Norden. Während der Fahrt wurde es, je höher wir kamen, umso kälter. Aber dafür fuhren wir vorbei an an schönen dichten Landschaften und durch kleine, ursprüngliche Dörfer. Alles ist Grün – die Reisterrassen liegen im satten grünen Dickicht eingebettet und man sieht sie, so weit das Auge reicht. Je näher wir dem Batur kamen, umso urzeitlicher wurde der Wald. Alles ist von der Luftfeuchte grün mit dicken Moosen und Farnen bewachsen. Trompetenbäume stehen am Straßenrand und Orchideen blühen – eine Augenweide. Die letzten paar Meter fährt man

den Kraterrand hinauf. Was uns gewundert hat – es wurde TAX erhoben und man musste somit eine Art Eintritt zahlen; wofür auch immer. Dennoch erhielten wir ein ein offizielles Kärtchen. Auf dem Kraterrand kann man in östliche und westliche Richtung der Hauptverkehrsstraße weiter folgen. Es gibt Tempel, Aussichtsplattformen und Cafes, von welche man den Mt. Batur und seinen Kratersee sehen kann. Auch die Möglichkeit zum See oder eine Besteigung zu machen ist gegeben. Wir können darüber allerdings nicht berichten, da wir verzichteten. 

Unserer Meinung nach ist es ein kleiner Tagesausflug durch eine schöne Landschaft zum Berg hinauf, auf welchem man den Ausblick genießen oder den Pura Ulun Danu Batur Tempel bestaunen kann.

Überall sind Reisterrassen

Neben Städten oder Dörfern und dem grünen Dickicht, prägen Reisterrassen das vorherrschende Landschaftsbild. Reis ist eines der Hauptnahrungsmittel. Inzwischen werden speziell gezüchtete Reissorten verwendet, sodass in Kombination mit der fruchtbaren Vulkanasche drei bis vier Ernten im Jahr möglich sind. Pro Hektar werden somit bis zu 8 Tonnen geerntet. Um Ubud sind Felder sogar fußläufig zu erreichen. Schon an den ersten Tagen unserer Reise sind wir zum Kajeng Rice Field gelaufen, saßen hier in der Sonne, beobachteten Enten, Hühner und Gänse die in den Feldern umher liefen oder in Wasser badeten. Die abgelegenen Reisfelder gefallen uns sehr, da man hier die Bauern bei der Bewirtschaftung beobachten kann. Oft sind auch kleine Cafes oder Warungs in unmittelbarer Nähe, sodass es möglich ist, die besondere Atmosphäre bei einer Mahlzeit oder einem Getränk zu genießen. 

Es ist also ganz einfach, mit dem Roller in den Tag zu starten und an einer der zahllosen Felder oder Terrassen anzuhalten. Sogar die Besichtigung ist möglich! Besonders steile Terrassen, in tiefen Tälern, sind in Tegallalang zu finden. Hier haben wir für einen kurzen Panoramablick gehalten, jedoch beobachten können, dass die Terrassen auch zu Fuß in geführten Touren durchquerbar sind. Die Felder von Jatiluwih haben wir nicht besichtigt. 

Manuaba Reisterrassen
Tegalalang Reisterrassen
Kelusa Rice Fields

Wir können nur eine Empfehlung aussprechen das Hauptaugenmerk auf die weniger bekannten Felder zu richten, da diese viel ursprünglicher sind und hier die Bauern zu beobachten sind, wie sie mit ihren Büffeln oder Kühen die Felder bewirtschaften. Die Rinder ziehen die Geräte hinter sich her und graben somit das Gemisch aus Wasser und Matsch im Feld um. Dicht folgen Enten oder Gänse im Wasser und suchen im Trüben nach Essbarem. Es ist zum Verlieben! Stundenlang könnten wir vor dieser Kulisse bei Sonnenschein und blauem Himmel sitzen. Wir wünschen uns für euch, dass auch ihr eine „Lieblingsterrasse“ findet und dort die Tage zum Entspannen nutzt. 

Über Walks, Wasserfälle und Tempel ...

wollen wir euch hier berichten. Nördlich des Para Gunung Lebah Tempels kann man den Campuhan Ridge Walk laufen. Es ist ein mit Gehwegplatten ausgelegter Weg auf dem Kamm eines kleinen Hügels. Rechts und links kann man das dichte, grüne Gras und die  bewachsenen, mit Palmen gesäumten Hügel sehen. Im Norden angekommen warten Reister-rassen und kleine Warungs wie das Kasa Spa zum verweilen ein. Beginnt man die Tour von Norden, läuft man in Richtung Ubud. Der ca. 1 km lange Weg lädt durch die schöne Landschaft zum schlendern ein. Empfehlen können wir den Manuaba Wasserfall! Er ist nicht so groß wie der Wasserfall in Tegenungan aber für nur 10.000 Rupien Eintritt, entdeckten wir für  uns an diesem Tag ein Paradies im Grünen. Am Parkplatz angekommen, läuft man noch ein paar Minuten zum Eingang, um von dort die Treppen abwärts zu steigen. Dabei läuft man an einem Flusslauf entlang. Nach ca. 20 Minuten bestaunen wir den Wasserfall von unten, lassen uns immer wieder von der Gischt abkühlen, sodass unsere Kleidung wie aus der Waschmaschine scheint. Die Sonne lässt die unmöglichsten Farben dazu spielen, es ist herrlich. Wir sehen an diesem Tag, abgesehen von 4 anderen Besuchern über Stunden niemanden.

Solltet ihr in Ubud an der Jl. Raya Ubud entlang laufen, dann haltet doch mal am Ubud Palace  oder am Ubud Water Palace an. Sie sind eine Besichtigung wert! Auch der Pura Gunung Lebah Tempel lädt zur Besichtigung ein. Im Beitrag zum Mt. Batur konntet ihr auch lesen, dass man hier den Pura Ulun Danu Batur besichtigen kann. Zu anderen Tempeln, wie dem Pura Ulun Danu Bratan, zu denen auch Touren angeboten werden können wir leider nichts sagen, da wir diese nicht besichtigt haben. Wichtig bei der Besichtigung aller ist immer angemessene Kleidung zu tragen.

Campuhan Ridge Walk
Manuaba Wasserfall
Pura Gunung Lebah

Zu Stränden, Schnorchel - und Tauchausflügen...

können wir nur sperrlich berichten, da wir uns während unserer Reise im Hochland aufhielten. Strände, wie die von Sanur oder Kuta haben wir gemieden. Am Strand von Sanur legen die Fähren zu den Nachbarinseln Nusa Penida oder Nusa Lambogan ab, weshalb wir uns einen idyllischen Strandabschnitt nur schwer vorstellen konnten. Im Norden befinden sich auch Strandabschnitte. Diese haben wir aber nicht bereist.  Rund um Bali werden überall Schnorchel – und Tauchausflüge angeboten. Diese können wir empfehlen. Durch eine frühere Reise kann Markus von einem Schnorchelausflug schwärmen. Mit einem Shuttle ist er zum Fährterminal gelangt und dann mit der Fähre nach Nusa Penida zu einer Schnorchelschule übergesetzt. Angefahren wurden an einem Tagesausflug zwei bis drei Riffe, sodass man im klaren Wasser diverse kleine und große Fische in allen Farben sehen kann. Sogar große Makrelen waren dabei. 

Neben Ubud...

lernten wir nur Denpasar als die Hauptstadt Balis kennen. Diese konnten wir nur am Tag der Ankunft und am Tag der Abreise durchfahren, sodass wir nichts über die Stadt in Erfahrung bringen konnten. In direkter Umgebung befinden sich Kuta und Sanur. Von Kuta wissen wir, dass es mitunter ziemlich laut und bis spät in die Nacht zu gehen kann, da sich hier die Menschen zum Feiern treffen. Dennoch denken wir, dass auch hier die Unterkünfte sehr schön und preiswert sind. Kuta bietet eine gute Lage, da es sich sehr nah am Flughafen befindet und einen weißen Strand (künstlich angelegt) bietet. Es kommt eben ganz darauf an, welchen Urlaub oder welche Reise man erleben möchte. Für uns steht fest: Wir waren nicht das letzte Mal auf Bali, wollen uns für zukünftige Reisen den Norden der Insel vornehmen.

20200201_154327

Reisen zu benachbarten Inseln wie Komodo

ist möglich. Noch in Ubud sahen wir Angebote von mehrtägigen Touren nach Komodo in den Nationalpark. Im Angebot enthalten waren die Unterbringung in einer Unterkunft und die Vollverpflegung. Es ist eine Art pauschaler Tour für zwei bis drei Tage. Dabei kann man sich entscheiden, ob man mit einem kleinen Motorflugzeug oder mit der Fähre die Reise zur Insel antritt. Beides ist möglich. Die Insel Komodo liegt ca. 400 km östlich von Bali. Leichter ist es mit der Fähre in Sanur abzulegen und nach Lombog oder Nusa Penida zu fahren. Dort gibt es ebenso viel zu sehen und wie in einem der oberen Abschnitte zu lesen kann man hier auch lohnenswerte Tauch- und Schnorchelausflüge realisieren.

Die Abreise

Wir verließen Bali und damit auch Indonesien durch die Weiterreise über Australien, um im Anschluss in Christchurch Neuseeland anzukommen. Man sollte bei internationalen Flügen beachten ca. drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. 

Jeder Eigentümer der Unterkunft, in welcher man sich befindet, bietet einen privaten Shuttle Service zum Flughafen an. Die Preise hierfür variieren sehr. Als wir noch in Ubud von unserer Abreise erzählten, bot man uns ein Service für 300.000 Rupien an. Doch schon Tage zuvor konnten wir herausfinden, dass es auch Sammelshuttles gibt, welche an einem fest vereinbarten Ort anhalten und mehrere Leute mitnehmen. Also vereinbarten wir einen Tag vor unserer Abreise den Transport für den kommenden Abreisetag für 130.000 Rupien – für also nicht mal die Hälfte des Preises. Am Flughafen angekommen werden wir durch sehr gut organisierte Bereiche wie Check in und die voll automatische Sicherheitskontrolle geleitet. Auch die Passkontrolle erfolgt ruhig und zügig, sodass wir vor Abflug genügend Zeit für das Abschiednehmen von Indonesien hatten. 

Auch hier hoffen wir zum einen, dass ihr euch anhand unserer Erfahrungen ein Bild erstellen konntet und zum anderen, dass die Eindrücke euch bei der Entscheidungsfindung oder der Besichtigung Balis helfen. Wir wünschen euch viel Spaß : -)

Restaurants, Warungs und vieles mehr

In diesem Beitrag zu Ubud zählen wir euch eine Auswahl von kleinen Warungküchen, Restaurants, Bars oder Cafes auf, in denen wir gegessen, entspannt und die Atmosphäre genossen haben. Wir fanden für uns Orte von denen wir behaupten, dass sie all

Weiterlesen »